In 5 Schritten die Rosinen der Bloggeranfragen finden

Bloganfragen erhalten nicht nur die großen und mittelständischen Unternehmen, sondern auch all jene, die noch ganz am Anfang stehen. Setzt man auf die richtige Karte, hat man für das eigene Unternehmen oft eine große Reichweite mit minimalem Werbebudget. Doch in der heutigen Zeit, die richtiggehend von Angebot und Nachfrage überquirlt, ist es oft schwer, die Rosinen unter all den eingehenden Anfragen zu finden. Auch Sie haben damit Schwierigkeiten? Kein Problem, dafür sind doch wir da. Wir zeigen Ihnen heute 5 kurze Schritte, in denen Sie solchen wahrlichen Diamanten unter den Bloggern wesentlich schneller finden werden.

 

Sichtbarkeitsindex (SI) ist wichtig? Nicht immer.

Hier gilt es zunächst zu unterscheiden, ob Sie hier einen Blog vorliegen haben, der sich auf ein Themengebiet spezialisiert hat. Ist dies nicht der Fall, gibt es kein einzelnes Hauptkeyword oder auch keine Keywordgruppe, auf welche der Blog ausgerichtet sein kann. Der SI sagt nur dann etwas über eine Website aus, wenn diese durch gewisse Schlüsselwörter definiert wird. Dann gilt freilich je höher, desto besser. Bei allgemeinen Lifestyleblogs zählt das zunächst einmal gar nicht. Reine Produkttesterblogs haben bei einem hohen SI die Spezialisierung auf den Test und die Bewertung von Produkten gesetzt.

Es liegt in Ihrem Ermessen, dies für gut zu befinden, doch sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Blogs, die rein über kostenlose Produkte schreiben, auch zum Teil weitere solche Blogs an Lesern anziehen werden. Es werden zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit neue Kunden in Ihren Shop geführt, allerdings auch viele weitere Personen, die auf kostenfreie Produkte hoffen.

 

Zielgruppe des Blogs bedenken

Ein professioneller Blogger wird Ihnen direkt oder unmittelbar nach dem Erstkontakt ein sogenanntes Media Kit zusenden. In diesem befinden sich alle Angaben von Besucherzahlen, Social Media Followern und auch Preise. Sehen Sie sich dieses Media Kit unbedingt durch, hier gibt es bestimmt auch einen Abschnitt, der sich mit der Zielgruppe beschäftigt – oder der darüber verrät, welche Nutzer hauptsächlich auf den Blog klicken. Verkaufen Sie Heizungen? Dann ist Ihre Zielgruppe garantiert nicht die eines Beautyblogs, sofern hier die Leser im Durchschnitt 17 bis 25 Jahre alt sind.

 

Harmonie ist wichtig.

So wie ein potentieller Kooperationspartner bei den eigenen Bloggeranfragen mit Respekt behandelt werden möchte, sollte dieser das andersherum natürlich genauso vermitteln. Entscheiden Sie für sich, was wichtiger ist: Schnell viele Personen erreichen oder eine Bindung zum Blogger aufzubauen. Das Resultat dieser Antwort ist dann auch der entscheidende Faktor, der Ihnen den weiteren Weg für die Zusammenarbeit ebnet.

Es macht wenig Sinn, einen Blogger zu einer bezahlten Reise einzuladen, wenn Sie nicht von ihm überzeugt sind. Geht es darum, dass Sie 100 Produktproben zur Verfügung haben, die einfach kurzfristig auf möglichst vielen Websites auftauchen sollen? Dann spielt letztlich fast schon nur noch die Zielgruppe des Blogs eine Rolle.

Egal, auf was für einer Basis diese Kooperation besteht: Der Blogger ist trotz allem keine Nummer und das gilt es dringend zu beachten. Natürlich, genug Personen möchten mit ihrer Website lediglich kostenlose Produkte sammeln. Doch hier gilt bei Verärgerung am Ende: Höflichkeit ist das oberste Gebot. Werden Sie in Ihrer Absage nicht wertend gegenüber dem Blog. Andersherum empfiehlt es sich auch nicht, übertrieben stark zu schwärmen und Komplimente auszuteilen, wenn im übernächsten Mail durchsickern könnte, dass Sie die Homepage gerade einmal eine halbe Minute lang überflogen haben.

 

 

Reichweite nicht unterschätzen

Es ist natürlich immer auch sehr wichtig, die Reichweite eines Blogs nicht zu unterschätzen. Nicht bloß Besucherzahlen oder Social Media Follower sind wichtig und ausschlaggebend, ob der Blogger wirklich Einfluss hat und damit zurecht als Influencer bezeichnet werden kann. Eine Statistik darüber, wie viele Wiederkehrenden Besucher zu verzeichnen sind, gibt hier oftmals guten Aufschluss darüber.

Je nachdem, was für ein Produkt Sie hier verkaufen möchten, ist es dann auch entscheidend, dass damit Leser angesprochen werden, denen der Blogger vertraut ist. Insbesondere in Sachen Kosmetik, Mode und Schmuck ist dies ein wichtiger Faktor. Auch Buch- und Filmrezensionen fallen hierunter. Produkttests über eher außergewöhnliche Themen, wie Kaffeemaschinen, Staubsauber oder ähnliches passen auch gut zu Blogs ohne hohe Reichweite. Dies sind die klassischen Produkte, über die Testberichte auf Google gesucht werden. Achten Sie hier vor allem darauf, dass der Blogger etwas von SEO versteht, um hier marketingtechnisch einen Mehrwert für Sie rausholen zu können.

 

Hilfreiche Tools nutzen

Zu guter Letzt gibt es einige hilfreiche und vor allem kostenlose Tools, mit denen Sie Zahlen und dadurch Fakten überprüfen können. Unter SharedCount ist es Ihnen möglich, binnen weniger Sekunden zu überprüfen, welche Reichweite der Blog in sozialen Netzwerken erzielt. Dieser hält sich allerdings sehr allgemein und bezieht sich rein auf die Domain. Auf gewissen Websites können Sie detaillierte Berichte abrufen, wie oft welche Beiträge innerhalb des Blogs auf welchen Netzwerken geteilt worden sind. Diese sind allerdings zumeist kostenpflichtig. Weitere wichtige Daten sind mittels dem Website Authority Checker abzurufen. Hier sind die Domain Authority als auch externe Links, die zu dieser Seite verweisen einzusehen. Der Alexa Rank lässt sich hier überprüfen und den Sistrix Sichtbarkeitsindex können Sie hier einsehen.

Besucherzahlen (monatliche unique Besucher als auch Aufrufe) stehen oft allerdings in keiner Relation zu einer dieser Zahlen. Denn auch hier ist die Frage, wie sich die Zielgruppe zusammensetzt. Erwiesenermaßen tendieren besonders Personen im Alter von 30+ dazu, interessanten Content zu teilen. Währenddessen ist es die jüngere Generation, welche auf sozialen Netzwerken in erster Linie Content von YouTube verbreitet. Dennoch besuchen jene Jugendliche oft Blogs und lesen hier stundenlang Beiträge.

Sie sehen also: Es gibt so einige Punkte zu beachten, um die für das eigene Projekt geeigneten Blogs zu finden.