Was ist WDF*IDF?

Beschäftigt man sich mit dem Thema der Suchmaschinenoptimierung, begegnet einem früher oder später auch der Begriff WDF*IDF. Was es damit genau auf sich hat und wieso es keine goldene Regel dafür gibt, obwohl das alle Welt gerne zu glauben versucht, erklären wir im heutigen Blogeintrag.

Der kompliziert scheinende Name birgt auch eine wirklich schwierige Formel, die Sie gerne bei Wikipedia einsehen können. Kurz zusammengefasst ist es die Hauptaufgabe der für diesen Vorgang ermittelten Nebenkeywords eine Frequenz zu errechnen, in welcher gewisse Wörter fallen müssen, um möglichst hoch mit der eigenen Seite zu ranken. Dabei wird in Erfahrung gebracht, wie hoch die einzelnen Begriffe im Kurs liegen und welche man besser nicht nutzen sollte, da sie anhand ihres hohen Konkurenzvolumens keinen Wert für die eigene Optimierung besitzen.

Wir befinden uns in einer Zeit, in der Google immer klüger wird und die einzelnen Algorithmen von Tag zu Tag ausgeklügelter entwickelt werden. Es ist längst nicht mehr schwierig für den Suchgiganten, das Wort Chip alleine durch den Kontext zuzuordnen und damit herauszufinden, ob es sich um einen Computerchip oder etwa den salzigen Snack handelt. Keineswegs ist die WDF*IDF-Optimierung ein negativer Bestandteil zum Etablieren der eigenen Marke. Allerdings sollte es einen gewissen Rahmen dafür geben.

Wie funktioniert WDF*IDF?

Es gibt grundsätzlich ein Hauptkeyword, das beispielsweise zu einer Häufigkeit von 2% vorkommen soll. In einem Text mit 500 Wörtern müsste der Begriff also zehnmal fallen, um diesen Wert zu erreichen. (Kleiner Tipp am Rande: Google erkennt den Zusammenhang zwischen dem Keyword und dessen Synonymen!)

Zusätzlich dazu besteht nun eine kleine Liste von in der Regel fünf bis zehn weiteren Keywords. Wie oft diese eingebaut werden sollen, um die Optimierung möglichst sinnvoll zu gestalten, hängt von der mit WDF*IDF verbundenen Errechnungsformel ab. Aus diesem Grund ist auch die Erstellung von Texten mit einer solchen Ausrichtung wesentlich zeitaufwändiger, als herkömmlicher Webcontent, welcher auf ein einzelnes Hauptkeyword abgestimmt ist.

Welche Vorteile birgt WDF*IDF?

Optimieren Sie Ihren Content entsprechend dieser Formel, so sind Ihnen unter Umständen viele weitere Besucher gewiss. Allem voran, da diese durch die zum Hauptkeyword verwandten Begriffe auf Ihrer Website angelangen werden. Durch das systematische Einarbeiten von sogenannten Longtail Keywords beeinflussen Sie die Reichweite von zusätzlichen Begriffen, unter denen Ihre Website zu finden sein wird.

Und welche Nachteile entstehen dabei?

Wie erwähnt bedarf es einen höheren Zeitaufwand, um solche Texte zu erstellen. Ansonsten bestehen dieselben Risiken, wie auch beim klassischen SEO. Kennen Sie im Übrigen bereits unseren Artikel darüber, weshalb positives SEO so schwer vorherzusagen ist?

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