8 Tipps, um SEO für deinen Onlineshop zu betreiben

Als Inhaber eines Online Shops Suchmaschinenoptimierung zu betreiben kann sich als eine wahre Farce herausstellen. Zum einen, weil es hier jede Menge Content zu optimieren gilt und zum anderen, weil du dabei im Grunde den perfekten Spagat zwischen SEO und Social Media vollführen musst. Aber verzweifle nicht, es ist meine Aufgabe als SEO Professional, dir in dieser Angelegenheit zur Seite zu stehen. Daher habe ich heute auch einen Ratgeber mit einigen Tipps für dich parat.

1. Content, Content und noch mehr Content

Ein Onlineshop bietet dir enormes Potential, wenn es darum geht, Content unterzubringen. Du hast nicht nur deine Startseite, auf der du die wichtigsten Informationen zu dir und deinem Business unterbringst, sondern auch noch Kategorien, Schlagwort-Archivseiten und jede Menge Produktunterseiten, die mit Inhalt befüllt werden möchten. Und wenn das erledigt ist, vertiefst du die Suchmaschinenoptimierung, indem du einen Blog aufbaust und deinen Lesern weiteren Mehrwert bietest, der zu dir und deinem Angebot passt.

  • Welche Keywords kannst du dazu nutzen, um deine Produkte zu beschreiben?
  • Wie sieht es um die bereits bestehenden Rankings aus, vielleicht findest du hier Anhaltspunkte, um etwas zu verbessern!
  • Werden auf der Produktunterseite sämtliche Fragen deiner Kunden geklärt oder besteht noch Aufholbedarf?
  • Versetze dich in deine Kunden hinein: Was könnten sie über das Produkt wissen woll? Und was müssen sie wissen, um es auch vollumfänglich einsetzen zu können?

Fokussiere dich dabei nicht zu sehr auf Keywords, aber vergiss auch nicht auf sie.

2. Kein Duplicate Content

Je nachdem, mit welcher Produktart zu es zu tun hast, mag es vielleicht ganz verlockend sein, einfach die Informationen des Verbrauchers 1 zu 1 zu übernehmen und sie dann auf den Produktunterseiten bereitzustellen. Oder du verkaufst Bastelutensilien und beim Stempel Nummer 55 gehen dir dann die Ideen aus, wirklich kreativ und einzigartig zu schreiben. Been there, done that.

Duplicate Content ist trotz allem ein großes No-No, denn Google kann das genauso wenig leiden, wie deine Besucher, die wirklichen Mehrwert geliefert bekommen möchten, um das Produkt dann zu kaufen. Wenn du ihnen genau das bietest, was sie ohnehin schon in drei anderen Onlineshops finden konnten, wird der Spielraum immer enger, der dir zur Überzeugung gegeben ist. Und wir sind uns sicherlich einig, dass rein ein niedriger Preis nicht das Kaufargument deiner Kunden sein darf. Du willst Umsatz generieren und langfristig davon provitieren!

3. Wisse, was deine Besucher suchen & brauchen

Es nützt dir nichts, wenn du deinen gesamten Shop darauf optimierst, die größte Auswahl an Stempeln anzubieten, die man nur im deutschsprachigen Bereich finden kann. Am Ende brauchen deine Kunden nämlich die Information, welche Farbe sie zum Stempeln kaufen müssen und was man damit alles anstellen kann.

Suchmaschinenoptimierung hat nicht nur damit zu tun, dass du stur auf eine gewisse Keywordliste hin optimierst. Du musst allem voran Probleme lösen. Kenne deine Zielgruppe, dann wird dir nichts leichter fallen, als das.

4. Produziere immer neuen Content

Google braucht das Signal, dass deine Seite aktuell ist. Mit einem Online Shop hast du es natürlich ganz leicht, was SEO betrifft. Immerhin musst du nur regelmäßig neue Produkte veröffentlichen und signalisierst so schon, dass es regelmäßig was Neues gibt.

5. Usability hat im Shop immer Vorrang

Es gibt gewisse Dinge, die du deinen Besuchern ohne Umwege zur Verfügung stellen musst. Versandkosten, AGB, Datenschutzbestimmungen und was sie sonst noch brauchen, um ihren Kauf bei dir abzuschließen. Zahlungsmöglichkeiten beispielsweise.

6. Optimiere die Ladegeschwindigkeit

Auch das hat mit der Usability deines Shops zu tun. Je schneller die Seite ist, umso besser. Es gibt die verschiedensten Studien, die sich damit beschäftigen, dass Kunden ihren Besuch auf einer Website (und damit auch in einem Onlineshop) abbrechen, wenn sie zu lange auf irgendwelche Ergebnisse warten müssen.

Die Optimierung kann durch Bildkomprimierung oder auch die Verbesserung der Codequalität durchgeführt werden. Hin und wieder kann es aber auch mit den Plugins zu tun haben, die du installiert hast. Lies dir auf dem Blogger-Ratgeber durch, wie du den Pagespeed deiner Seite steigern kannst.

7. Nutze die Meta-Daten zu deinem Vorteil

Meta-Descriptions werden anschließend als Snippets in Google angezeigt und sie können dir dabei helfen, schnell zum Eyecatcher für die Suchenenden zu werden und dir damit einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Wettbewerb sein. Beschreibe dein Angebot so gut es geht in den 160 bis 320 Zeichen, halte dich möglichst kurz und nutze vielleicht sogar Symbole, um Aufmerksamkeit zu erregen.

8. Vergriffene Produkte weiter online lassen

Viele Shopsysteme verfügen über die praktische Funktion, dass du nicht verfügbare Produkte aus dem Katalog nimmst, die Seiten dazu aber trotzdem online bleiben. Wer in deinem Shop stöbert, wird daher nicht ständig auf vergriffene Artikel stoßen, aber Google kann weiterhin Traffic darüber auf deine Seite bringen.

Wenn du auf diese Methode zurückgreifst, empfiehlt es sich natürlich, neuere Versionen auf der Produktseite zu verlinken bzw. Informationen darüber bereitzustellen, wann sie wieder verfügbar sind. Vielleicht gibst du deinen Kunden auch die Möglichkeit dazu, sich per Mail erinnern zu lassen, wenn ein Produkt wieder vorrätig ist.

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