Bargeldlos bezahlen – Das Kassensystem der Zukunft

Du kennst das ja: Momentan ist es in jedem westlichen Land ganz üblich, dass im Restaurant bar bezahlt wird. Maximal steht noch eine Zahlung per Kreditkarte zur Verfügung und das ist natürlich die Wahl des Restaurantbetreibers. Hast Du denn schon einmal darüber nachgedacht, dass es womöglich viel einfacher geht?

Zum Beispiel kann ein Restaurant alle Kundendaten, regionale Händler und Personaldaten an einem Platz haben. Gastronomen müssen sich damit nicht mehr darum kümmern, wo sie die Unterlagen hingelegt haben, sondern können alles auf einen Blick beisammen behalten. Wie das geht und wohin sich nebenher die Zukunft der Online Zahlmethoden weiterentwickeln wird, erfährst Du nun.

„Früher war alles besser.“ – Du, der Konsument?

Nun, auf manches mag das zutreffen, doch natürlich lässt sich das nicht ohne Weiteres pauschalisieren. Und schon gar nicht aufs Bezahlen in Restaurants. Dort bezahlt man bar und das bedeutet für Dich als Konsumenten, dass du möglichst passendes Bargeld brauchst. Das kann nicht nur umständlich sein, zudem sind Dir auch noch Grenzen gesetzt, was das Geld betrifft. Wenn sich zum Beispiel ein weiterer Gast zum Essen ankündigt, Du aber nicht genug Bargeld mit dir führst, musst du wohl oder übel nochmal zur Bank, sofern das Restaurant keine bargeldlose Bezahlung ermöglicht. Das ist ein Umweg und kann durch fortschrittliche Zahlungsmethoden vermieden werden.

Von Karten mit Chipsätzen und kontaktlosem Bezahlen…

Es hält bereits in vielen Supermärkten und anderen Geschäften Einzug und immer mehr Bankomatunternehmen statten ihre Geräte mit der Funktion aus. Die Rede ist natürlich vom bargeldlosen Bezahlen, bei dem Du weder die Karte in den Einschub stecken musst, noch bei einem niedrigen Bezahlbetrag einen Code benötigst.

Eine weitere, im europäischen Zentralraum noch nicht so weit verbreitete Zahlweise ist die Bezahlung über das Smartphone. Parkscheinautomaten in Österreich oder manche Fahrscheinautomaten in Deutschland nutzen so eine Technologie, um den jeweiligen Kaufvorgang möglichst einfach zu gestalten.

Richtig spannend wird es ab jenem Zeitpunkt, ab welchem sich diese Funktionen zusammen mit einem interaktiven Bestellsystem kombinieren lassen. Genau das System, das McDonald’s hierzulande bereits etabliert hat oder mit dem so manche Running Sushi Restaurants ihre Kunden zu begeistern wissen. Es wird mittels eines einheitlichen, fast schon vollautomatisierten Systems bestellt. In Restaurants abseits der Fast-Food-Kette mit einer Ausstattung dieser Natur sogar in einer gewissen Regelmäßigkeit den ganzen Aufenthalt über. Du hast stets einen Überblick, was sich schon alles auf Deiner Rechnung befindet. Das Resultat ist ganz klar: Schnellere Abläufe und weniger Falschbestellungen. Manch eine App greift dann auch bereits auf Online Zahlmethoden zurück und versetzt ihre Kunden dabei in Staunen, wie unkompliziert das denn eigentlich funktionieren kann.

Wie wird sich dies in Zukunft noch weiterentwickeln?

Die automatisierte Systemstruktur schlägt ganz klar einen Weg ein, in dem möglichst wenig Arbeitsschritte beim Personal angelangen. Der Konsument spart Zeit, indem er problemlos und ohne Wartezeit seine Bestellung aufgeben kann, während sich der Gastronom wiederum ganz auf die Zubereitung konzentrieren kann.

Alle gegebenen Vorteile liegen also klar auf der Hand. Eine Zeitersparnis des Kunden bedeutet gleichsam eine höhere Kundenfrequenz, die dadurch bedient werden kann. Der geschäftliche Umsatz hat Potential, zu steigen. Zusätzlich ermöglicht eine Managementsoftware Gastronomie basierend, die Fehlerquote schwindend gering zu halten und gleichsam Personal zu sparen.

Die ganze Entwicklung schreitet rasend schnell voran. Immer weniger direkter Kundenkontakt wird in der Gastronomie gewünscht und wenn, dann zu einem Zeitpunkt, der völlig abseits von Tages- und Mittagsgeschäft liegt. Doch selbst in einem gehobenen Ambiente oder beim feinen Candle Light Dinner wird die eine oder andere Modernisierung immer lauter gewünscht.

Die immer stärker dominierenden Zahlungslösungen tragen schließlich auch ihren Teil zu dem Ganzen bei. In bereits wenigen Jahren werden moderne Schnittstellen zwischen E-Commerce Systemen und kontaktlosen Zahlvorgängen absolut nicht mehr wegzudenken sein.

Unser Vorreiter Amerika

In Kooperation mit Amazon gibt es bereits ein paar wenige Supermärkte, die lediglich einen kurzen Login des Nutzers benötigen, sobald die Fläche betreten wird. Während dem gesamten Aufenthalt in den Räumlichkeiten verfolgt die App ganz ohne das Zutun des Konsumenten mit, was in den Warenkorb gerät und was unter Umständen wieder zurückgelegt wird. Beim Verlassen dieser Einrichtung wird der entsprechende Betrag vom Nutzerkonto abgebucht – und das ganz, ohne dazwischen auch nur ein Wort mit einem Kassierer gewechselt zu haben.

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