So startest du einen erfolgreichen Onlineshop

Du möchtest deinen eigenen Onlineshop starten und weißt noch nicht so ganz, wie du das Marketing angehen solltest? Dann bist du hier genau richtig. Ich biete dir mit meinen nachfolgenden Tipps eine Hilfe direkt zum Start.

Setze auf deinen USP

USP ist kurz für Unique Selling Proposition. Du setzt also auf das, was deinen Onlineshop so einzigartig macht und nutzt es zu deinem Vorteil aus.

Ein USP kann vieles sein:

  • Besonders günstige Preise
  • Ein außergewöhnlich guter Kundenservice
  • Einzigartige Produkte, die man nirgendwo anders bekommt
  • Eine hohe Expertise in deinem Ratgeber-Blog

Aufbauend auf diesen Aspekten entwickelst du ein Marketingkonzept. Im Fall eines Blogs ist das zum Beispiel ein ausgefeilter Redaktionsplan, beim Kundenservice stellst du beispielsweise einen Chat oder auch einen Rückrufservice zur Verfügung.

Breite dich in den Sozialen Medien aus

Auf Social Media spielt sich das Leben ab. Wer dort nicht präsent ist, der wird einfach nicht wahrgenommen. Die Frage ist nur, wo deine Zielgruppe vertreten ist.

Als goldene Regel gilt: Konzentriere dich lieber auf zwei, maximal drei Plattformen, anstatt auf allen gleichzeitig vertreten zu sein! Potenzial für mehr ist nur dann gegeben, wenn du dir leisten kannst, jemanden mit der Betreuung davon zu beauftragen. Denn schon zwei Plattformen zu betreuen wird dich täglich eine gute Stunde kosten. Die Zeit geht dir natürlich vom Hauptgeschäft ab.

  • Du brauchst Zeit, regelmäßig Posts zu verfassen
  • Lege eine 30-60-10-Regel fest = 30 % eigener Content und Produkte, 60 % reiner Mehrwert für die Follower und 10 % guter Content von anderen (geteilt, retweetet usw.)

Nutze außerdem die Möglichkeiten zur Koppelung! Auf Facebook und damit auch Instagram ist es zum Beispiel möglich, für die Kunden eine direkte Verbindung zum Shop herzustellen. Dadurch kannst du deine Produkte noch über die Plattform verkaufen.

POS-Marketing steigert das Vertrauen

POS steht für Point of Sale. Damit ist Marketing gemeint, das direkt in den Ort des Verkaufsgeschehens implementiert wird. In deinem Fall: Direkt im Onlineshop. Das kann durch vertrauenssteigernde Gütesiegel geschehen, aber auch Rabattcodes und Gutscheine fallen darunter.

Das Vertrauen deiner Kunden steigerst du außerdem durch sogenannten Rich Media Content. Über so viele hochwertige Bilder wie möglich sorgst du dafür, dass der Kunde sich einen vollständigen Eindruck vom Produkt verschaffen kann. Videoclips über die genaue Anwendung und technische Details dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.

Content, Content, Content

Content steigert nicht nur deine Rankings, sondern sorgt ebenso dafür, dass das Vertrauen deiner Kunden wächst. Du positionierst dich dadurch als Experte innerhalb deiner Branche und bietest den Kunden jede Menge Mehrwert.

Ein weiterer positiver Aspekt davon: In solchen Content kannst du deine Produkte implementieren, um die Verkaufszahlen zu fördern!

Kenne deine Zielgruppe in- und auswendig

Deine Kunden sind schließlich deine Geldquelle! Aus diesem Grund musst du von Anfang an eine eingehende Zielgruppenanalyse durchführen.

  1. Alter
  2. Bildung
  3. Einkommen
  4. Geschlecht
  5. Soziale Schicht

Warum ist es wichtig, ausgerechnet diese fünf Punkte genau von deiner Zielgruppe zu kennen?

Das durchschnittliche Alter deiner Kunden bestimmt in den meisten Branchen, wie die Tonalität deiner Texte aussehen muss.

Die Bildung legt den Grundstein für die Wertorientierung deiner Kunden. Beispielsweise zeigen Marktstudien, dass Bio-Produkte in erster Linie von Personen mit hoher Bildung gekauft werden, ökonomische Faktoren genießen hier eine deutlich höhere Priorität als visuelle Ästhetik.

Das Einkommen ist natürlich der ausschlaggebende Faktor dafür, wie oft und wie viel Geld ein Kunde bei dir ausgeben wird.

Anhand vom Geschlecht lassen sich ganz grob geschlechtstypische Marketingschritte einleiten. Allerdings solltest du in der heutigen Zeit stärker darauf verzichten, ausschließlich Frauen den Kosmetikprodukten zuzuordnen und ausschließlich Männer den Heimwerkerbranchen zuzuschreiben. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert!

Zu guter Letzt haben wir die soziale Schicht. Die nimmt genauso wie die Bildung und das Einkommen einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie es um die Wertorientierung deiner Kunden steht.

Nutze kreative Produktverpackungen

Eine kreative Verpackung kann genauso zum USP werden. In der heutigen Zeit ist es durchaus ratsam, das Thema Nachhaltigkeit aufzugreifen. Beispielsweise kann eine Verpackung eine nützliche Rolle einnehmen, damit sie nicht automatisch zum Müll wird. Ein Paradebeispiel wären Brettspiele, in deren Schachtel an der Innenseite das Spielfeld aufgedruckt ist.

  • Setze selbstbewusst dein Logo auf der Verpackung ein
  • Greife auf auffällige Kartonfarben zurück
  • Verzichte auf Materialien, die sich nicht recyclen lassen
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