Social Media Marketing – Altes Konzept ganz neu

Das, was man unter Marketing versteht, ist vermutlich so alt, wie das Gewerbe selbst. Schon im alten Rom bewarben Händler lautstark ihre Ware und versuchten im direkten Dialog mit möglichen Kunden ihre Ware an den Mann zu bringen.

In den letzten 2000 Jahren hat sich daran nicht allzu viel geändert. Lediglich die Medien, derer sich Marketing im Laufe der Jahre bediente, haben sich regelmäßig geändert.

Zwar sind Marktschreier auch heute noch anzutreffen, doch hauptsächlich widmen sich Bemühungen im Bereich Marketing mittlerweile der digitalen Welt.

Längst haben Unternehmen auch das Social Media Marketing, also das Werben und Präsentieren auf den sogenannten Social Media Plattformen, für sich entdeckt.

Social-Media

Was eigentlich ist Social Media Marketing?

Der Unterschied zum Social Media Advertising

Generell musst Du wissen, dass es beim Social Media Marketing nicht nur um Werbung geht. Während ein Werbeauftritt auf sozialen Plattformen wie Facebook, also das Social Media Advertising, wie jede Werbung nur auf Reichweite und Klicks aus ist, ist dies allenfalls ein ganz kleiner Teil des Social Media Marketings.

Beim Marketing geht es viel intensiver um den direkten Dialog zwischen dem Verkäufer oder dem Unternehmen und dem potenziellen Kunden.

Anders als durch Werbebanner, die ein klassisches und mittlerweile schon beinahe antiquiertes Instrument des Advertisings sind, ist es Deinem Unternehmen möglich, Farbe zu bekennen und ein wenig Persönlichkeit zu zeigen.

So erhält Dein Unternehmen ein Gesicht und wird von einer grauen, unpersönlichen und auch irgendwie abstrakten Sache zu einem konkreten Ansprechpartner.

Qualität vor Quantität

Wie Du durch Social Media Marketing treue Kunden gewinnst

Wie Social Media Marketing letztlich vonstattengeht, ist vielen Unternehmen noch immer nicht so richtig klar. Denn gerade dieser Sektor des Internets ist sehr lebhaft und wandelt sich schnell.

Vor allem alteingesessene Traditionsunternehmen tun sich schwer, mittels dieses neuen Mediums ihr leicht angestaubtes Image aufzupolieren.

Also die perfekte Chance für Dich, Dir einen Namen zu machen.

Do’s und Don’ts aufgelistet – darauf musst Du unbedingt achten

Einer der häufigsten Fehler, den selbst große Konzerne noch immer machen, ist, viele Likes mit erfolgreichem Marketing zu verwechseln. Denn auch, wenn viele Personen es so darstellen als sei es anders: Likes sind noch immer keine Währung und bringen einem Unternehmen in der Bilanz erstmal nichts.

Was schließlich hat der Unternehmer davon, dass ein möglicher Kunde zwar auf die Social Media Presänz des Unternehmens gelangt ist, ihm diese vielleicht sogar zusagte und er einen Daumen hoch gegeben hat, dann aber nie wiederkommt?

Viel nützlicher, als tausend Likes, wären hier sogenannte Markenbotschafter. Personen, die so überzeugt von Deinem Produkt sind, dass sie wiederum für dich Werbung machen.

Gelingt es Dir, solche Fans Deines Unternehmens herauszufiltern, kann das Zusenden eines kleinen Dankeschön-Pakets enorme Folgen haben. Denn was ist schließlich authentischer als ein Außenstehender, der (möglichst massenwirksam) Lobeshymnen auf Dich singt?

Die ultimativen Drei Plattformen für Dich

FacebookFacebook – Der Gigant

An Facebook führt für moderne Unternehmen kein Weg vorbei.

Eigentlich gilt das sogar für geradezu jedes Unternehmen, schließlich scheint sogar jeder Bienenzüchter aus abgeschiedenen Bergtälern mittlerweile auf Facebook seinen Honig zu bewerben.

Tatsächlich ist das sogar recht klug: Mit rund 2 Milliarden Nutzern (also Personen, die Facebook mindestens einmal im Monat nutzen), von denen etwa 1,3 Milliarden Personen Facebook täglich nutzen, ist dieses Urgestein der sozialen Netzwerke das noch immer größte und beliebteste.

Mit einem intuitiv bedienbaren Interface und zahlreichen Möglichkeiten der Präsentation ist Facebook deshalb auch für Anfänger im Bereich Social Media Marketing nicht zu umgehen.

InstagramInstagram – Für Produkte mit Herz

Geht es nur um reine Berührpunkte zwischen Kunden und Unternehmen oder um direkte Interaktion, ist Instagram unschlagbar.

Vor allem Unternehmen mit menschlichem Image oder emotionalen Produkten haben hier eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihre Reichweite zu vergrößern und die richtige Zielgruppe anzusprechen.

Pinterest, Twitter, Google+ und Co. – Die Flexiblen

TwitterWährend man um die zwei oben genannten Optionen kaum herumkommt, richtet sich alles weitere Social Media Marketing nach Deinem Produkt und natürlich auch dem Image, dass Du an Dein Unternehmen knüpfen möchtest.

Handelt es sich bei Deinem Produkt beispielsweise um optisch ansprechende Ware, eignet sich das Bildbasierte Netzwerk Pinterest perfekt für eine Präsentation.

Durch sogenannten „Anpinnen“ verbreiten User, denen das Bild gefällt, dann an andere weiter. So kann durch einen gelungenen, visuellen Impuls eine regelrechte Lawine losgetreten werden.

Hast Du hingegen auch im Tagesgeschäft oft mit Anfragen von Kunden zu tun, könnte Twitter das Richtige für Dich sein. Das gewollt kompakt gehaltene Format der Nachrichten eignet sich perfekt für Kundensupport und dergleichen.

Letztlich ist auch noch Google+ zu nennen. Während diese Plattform bei weitem nicht so erfolgreich ist wie der große Bruder Facebook, profitieren Unternehmen, die in diesem Netzwerk Werbung betreiben, von einer höheren Klickrate aus Google-Suchen. Und Google ist schließlich nach wie vor die Suchmaschine Nummer ein.

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