Wieso brauchen Unternehmen einen Blog?

Gewiss, es mag zunächst ein wenig befremdlich klingen, dass selbst für eine Gärtnerei ein Blog Sinn macht. Doch ein Blog bedeutet regelmäßiger Content und so etwas mag Google nunmal sehr gerne. Ein Unternehmensblog macht aber nicht nur aus diesem Grund Sinn.

Das Prinzip, um welches es hier geht, ist ganz einfach gestrickt: Du bist besonders für neue Besucher ein völlig unbekanntes Unternehmen. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um eine Dienstleistung oder Waren handelt, die nach dem Kauf physikalisch anzufassen sind. Sofern Du online tätig bist, macht ein Blog automatisch Sinn. Potentielle Neukunden haben dadurch die Möglichkeit, Dich und die Philosophie, welche hinter Deiner Firma steckt, besser kennenzulernen. Immer mehr Personen werden sich mit den darin enthaltenen Idealen identifizieren können und sich von Deinen Inhalten angesprochen fühlen, sofern sie zur angestrebten Zielgruppe zählen. Und die bereits gewonnenen Stammkunden erfreuen sich neuer Inhalte und bleiben so auf dem Laufenden. Du kannst es in gewisser Weise auch als einen interaktiven Newsletter ansehen, denn über einen Blog und dessen Kommentarfunktionen ist es Direin Einfaches, direkt mit den Lesern zu kommunizieren.

Wann macht ein Blog also Sinn?

Sobald es etwas zu erzählen gibt. Ganz gleich, worum es sich dabei handelt. Zumal es verschiedenste Möglichkeiten gibt, um die Inhalte gefällig aufzubereiten, besteht die vermutlich einzige schwierige Aufgabe darin, einen geeigneten Ton für Ihre Leser zu finden. Aber auch das stellt kein großes Problem dar, denn hier zählt lediglich das Motto: “Gewusst, wie!”

Selbst die mürbsten Themen ergeben, sofern man sie mit eigenen Erfahrungen kombiniert, qualitativen und vor allem gern gelesenen Content. Das Internet profitiert von der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit und davon, dass ebenjene gesammelten Erfahrungen schnell einander ausgetauscht werden können. Inhalt, den man als hilfreich erachtet, wird schneller und zugleich auch öfter geteilt. Nicht immer ist es ein Content Creator, den Du für Deine Bloginhalte brauchen wirst.

Schreiben lassen oder selbst schreiben?

Das ist immer die entscheidende Frage, welche es zu klären gilt. Doch die Antwort darauf ist einfacher festzustellen, als Du womöglich anfangs denkst. Es ist nicht gleich von Anfang an ersichtlich, ob man überhaupt einen gemeinsamen Nenner finden wird. Contenterstellung für Affiliate Seiten, Nischenseiten und sonstige Unternehmenswebsites ist absolut nicht gleichzustellen mit dem Inhalt für Blogeinträge. Hier kommt es auf verschiedene Punkt an, die erfüllt sein möchten:

  • Was oder besser gesagt worüber soll gebloggt werden? Sind es Neuerungen im eigenen Business, die sich von externen Personen recherchieren lassen? Benötigst Du hierfür vielleicht jemanden, der sich auf eine gewisse Nische spezialisiert hat, da das Thema ansonsten nur schwer zugänglich wäre? Wenn nicht, bedenke unbedingt die nötige Zeit, um alle notwendigen Informationen einzuholen. Möchtest Du nur einmalig einen Artikel zum Thema der Krebsforschung veröffentlichen, macht es Sinn, hier auf einen Texter speziell aus der Gesundheitsnische zu setzen. Geht es um 10 Tipps, wie Gartenmöbel richtig auszuwählen sind, lässt sich das mit ein wenig Recherche schnell von jedem verwirklichen. Denn zu bedenken gilt auch hier: Die Zeit, in der Dein Texter die Informationen einholen muss, schlägt sich auf den Wortpreis nieder. Geht es hingegen um Referenzberichte für Deine eigenen Kunden, bedenke, dass es für externe Personen äußerst schwer ist, sich in Dein Unternehmen einzudenken. Es macht in so einem Fall also auch Sinn, die Blogartikel selbst zu verfassen.
  • Wie soll der Blogartikel strukturiert sein? Hast Du hier klare Vorstellungen und schaffst Du es vor allem, diese auch zu kommunizieren? Oder bestehen Unsicherheiten und möchtest Du daher die Arbeit lieber an einen Profi übergeben, damit der Text fertig suchmaschinenoptimiert ist? Bedenken ist in so einem Fall unbedingt, dass ein gutes Briefing Gold wert ist. Je klarer der Texter Deine Vorgaben erhält, desto einfacher ist es für ihn, den Blogartikel optimal auf Ihre Zielgruppe abzustimmen. Außerdem ist niemandem geholfen, wenn Du klare Vorstellungen hast und es daher zu unnötigen Korrekturen kommt, da der Texter diese Infos nicht bekommen hat und das nachträglich einarbeiten muss.
  • Wie oft möchtest Du bloggen? Täglich kann kaum jemand selbst für hochwertigen Inhalt sorgen. Denn hier gilt es zu bedenken, dass Google Deine Beiträge nicht höher als andere ranken wird, die mit demselben Thema zu tun haben, wenn den Lesern hier kein Mehrwert geboten wird.

Diese drei Punkte zusammen ergeben die ersten Stützpunkte, durch welche Du schnell herausfinden kannst, ob es Sinn macht, für Deinen Blog einen externen Texter einzusetzen.

Qualität vor Quantität – auch beim Bloggen wichtig

Es erklärt sich genau genommen durch den Algorithmus von Google selbst, dass an erster Stelle stets Qualität stehen sollte. Ein kleiner Zeitplan empfiehlt sich, um erstens die Übersicht zu behalten und zweitens eine Themenvielfalt entwickeln zu können. Lege Dir bestimmte Tage fest, an denen die Veröffentlichung neuer Blogartikel stattfindet. Beginne zunächst mit einem Rhythmus von z.B. 14 Tagen. Du wirst schnell für Dich feststellen, ob diese Geschwindigkeit weiterhin tragbar ist und ob Du das beschleunigen kannst.

Wie die zuvor genannten Punkte bereits angedeutet haben, ist es immer dann ratsam, einen externen Texter einzusetzen, wenn es sich bei den Bloginhalten um eher allgemeine Themen Ihrer Branche handelt. Immer dann, wenn es daran geht, firmeninterne Infos in Worte zu verpacken, solltest Du diesen Artikel selbst verfassen. Auch, wenn Dir ein Thema stark am Herzen liegt, rate ich Dir, dieses nicht aus der Hand zu geben. Du wirst womöglich versuchen, den erhaltenen Text inhaltlich zu verbessern, weil Dir das behandelte Thema so wichtig ist, dass der verfasste Content nicht perfekt genug ist, da nicht Du selbst darüber sinnieren durftest. Aber hier gibt es eine gute Alternative: Eben selbst darüber schreiben. Experten können anschließend Deinen Blogbeitrag lektorieren und bei Bedarf für Suchmaschinen optimieren. Auch ich biete diesen Service selbstverständlich an.

Welches Budget ist für Blogartikel zu kalkulieren?

Es kommt immer ganz darauf an, von was für einem Umfang die Rede ist. Handelt es sich um einen einzelnen Blogartikel zu einem spezifischen Thema, wird Dir das womöglich teurer kommen, als ein größerer und vor allem langfristiger Auftrag. Hier ist schließlich zu bedenken, dass sich der Texter nur einmal für mehrere Texte in das Gebiet einarbeiten muss. Das wirkt sich dementsprechend dann natürlich auch nachgiebig auf den Preis aus.

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