Wozu brauchst Du eigentlich ein Logo?

Die Welt ist kleiner geworden. Doch was bedeutet das überhaupt für dich als Unternehmer? Zunächst einmal natürlich deutlich bessere Zugänglichkeit für potenzielle Kunden. Noch vor zwei Jahrzehnten war internationaler Handel großen Konzernen vorbehalten. Mittlerweile ist das allerdings ganz anders; mit nur wenigen Klicks suchst Du den besten Hersteller für ein Produkt oder den günstigsten Dienstleister aus einer großen Vielzahl von Anbietern heraus. Während das für den Kunden natürlich klasse ist, bedeutet das für den Unternehmer natürlich auch, dass man praktisch mit der ganzen Welt konkurriert. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du Wollmützen oder Cargo-Helikopter verkaufst. Wichtiger als jemals zuvor ist es also, sich aus dem Sumpf billiger Mitbewerber und anderer Dienstleister hervorzuheben.

Der erste Eindruck – Weshalb Qualität und Preis die zweite Geige spielen

Die erste Lösung für dieses Problem ist für viele scheinbar sehr naheliegend. Schaffst Du es Dich schließlich durch spitzen Qualität und/oder unschlagbare Preise zu profilieren, läuft das Durchsetzen gegenüber der Konkurrenz wie von selbst. Und prinzipiell  hast Du damit ja auch nicht unrecht: Sobald das eigene Unternehmen in aller Munde ist und beinahe von Mundpropaganda leben kann, sind stete Einkünfte sicher. Vergessen wird dabei jedoch gerne, dass so ein Ruf zunächst erworben werden muss. Und, dass hinter sogenannter Markenprominenz oft auch Jahrzehnte teuren Marketings stecken. Schließlich stand Bosch nicht seit der Gründung für Leistungsstärke und Langlebigkeit. Dass es mittlerweile einen ganzen Club an Herstellern gibt, deren Produkte sich durchaus mit Boschs Markengeräten messen können, wissen dabei die wenigsten.

Die Chancen stehen also gut, dass auch Dein Unternehmen vielleicht erstklassige Produkte zu fairen Preisen auf den Markt bringt oder bringen soll, aber ein bisschen zwischen den Mitbewerbern untergeht. Und auch hier hilft es, sich in das Mindset von potenziellen Kunden hineinzuversetzen. Ein bisschen geht es da zu wie beim Dating: Der erste Eindruck zählt. Schließlich landen Kunden, die Deinen Shop oder Dein Unternehmen aus zehntausenden anderen heraussuchen muss, nicht direkt auf dem Bestellformular. Oft entscheiden Kunden innerhalb der ersten Sekunden, ob ein Anbieter für die eigenen Belange in Frage kommt oder nicht. Abhängig ist das häufig zu großen Teilen allein vom Layout der Startseite. Doch ist das schon alles?

Logo Design & Du – Weshalb Dein Logo ein echter Augenfänger sein sollte

Bevor wir uns dieser Frage widmen, hier eine andere: Was haben Mercedes, Lacoste und der Software-Riese Microsoft gemein? Richtig, unverkennbare Logos, die beinahe global wiedererkannt und sofort mit etwas in Verbindung gebracht werden. Fragen wir also: „Wer war noch mal dieser Autohersteller mit den geilen Schlitten? Der mit dem Stern!“, dann ruft immer mindestens einer in der Runde „Na, das ist doch Mercedes. Ist doch klar“. Worauf wir hinaus möchten, d+ürfte mittlerweile klar sein: Das Logo Design, das Dein Unternehmen verwendet, ist das wortwörtliche Herzstück Deines Marketings. Mehr noch: Während ein schlechtes Logo Design oft nur wie ein Stempel auf nichtssagenden Produkten ist, kann ein gutes Logo Design dem Produkt sogar an Wert verleihen. Das gestickte Krokodil, das viele Kleidungsstücke von Lacoste ziert, bedeutet schließlich nicht nur „Ich wurde von Lacoste produziert“ sondern auch „Ich bin qualitativ hochwertig“ und natürlich auch „ich war nicht ganz billig“.

Tatsächlich ist das Logo Design das meistverwendete Symbol Deines Unternehmens. Es ziert nicht nur das Layout Deiner Website, sondern ist auch auf Briefköpfen, Rechnungen und vielleicht sogar dem fertigen Produkt zu sehen. Viel mehr als ein wortreiche Vorträge oder lange texte wird man sich an Dein Logo erinnern. Das gilt doppelt, wenn es darum geht, sich auf Messen oder Ausstellungen zu präsentieren. Bevor also Qualität oder Deine preiswerte Arbeit im Gedächtnis bleibt, musst Du potenziellen Kunden erstmal eine Art „Schublade“ oder Kategorie an die Hand geben, an die all die Vorteile Deines Unternehmens geknöpft werden können. Und eben diese Aufgabe erfüllt das Logo Design

Die Qual der Wahl – Wie Du das richtige Logo Design für Dich findest

Wichtig ist dabei, dass Dein Logo Design zu Deinem Konzept passt. Das Bestattungsunternehmen mit den knalligen Regenbogenfarben und dem Graffiti-Design im Logo wird sich eher über Beschwerden beklagen als über Aufträge freuen. Andererseits sollte sich eine Lerncoaching Seite für junge Leute nicht unbedingt nur der Grautöne bedienen. Eigentlich gebietet es hier schon der gesunde Menschenverstand, auf Welche Weise Du Dein Logo Design wählen solltest. Ist Dein Produkt seriös und richtet sich beispielsweise an Geschäftsleute, sollte Den Logo auch angemessen gestaltet sein. Generell gilt jedoch, dass einfache Logo Designs komplexe Entwürfe oft ausstechen. Die vier bunten Vierecke von Windows oder den Blitz im Kreis von Opel erkennt jeder sofort.

Ein erster Schritt in der Erstellung des Logo Designs ist altmodisches Brainstorming. Welche Farben und Formen passen zu Deinem Unternehmen? Buchstaben und Initialen? Oder doch lieber Piktogramme und Bilder? Manche Logos sind so genial konzipiert, dass man es nicht mal sehen muss, um eine bestimmte Erwartung daran zu knüpfen. Oder erwartest Du beim Logo Design der Automarke Jaguar einen Elefanten?

 

 

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